Heute: International Talk Like A Pirate Day ∞
Tod und Teufel! Ick Leichtmatrose hab’ natürlich vergessen, euch das Signal heut’ Morgen zu übermitteln. Kielholen!
Tod und Teufel! Ick Leichtmatrose hab’ natürlich vergessen, euch das Signal heut’ Morgen zu übermitteln. Kielholen!
Sieht ganz schön dunkel und deprimierend aus, die Story entwickelt sich also wie erwartet weiter. Vor allem die Zahl ganz am Ende hat mich sehr glücklich gemacht. (via @adashwip)
Wie gewohnt großartig.
Ist mir gerade aufgefallen: Wasserfälle werden in Interiors angezeigt, wenn man das Ambient-Lighting einschaltet. Der Wert muss nicht sehr groß sein, so ungefähr 50 reicht schon. Für die meisten von euch mag das nichts Neues sein, mir hat diese Entdeckung aber gerade den Tag gerettet.
Rands ist und bleibt einer der genialsten Blogger der englischsprachigen Blogosphäre.
Da ich das WordPress Admin-Interface eher selten verwende, dauert es auch immer etwas, bis mir eure Kommentare auffallen. Jetzt ist mir endlich wieder eingefallen, dass WordPress genau dafür WordPress einen Kommentar-RSS-Feed eingebaut hat. Dieser wurde jetzt von mir abonniert, was dazu führt, dass ich euch wohl etwas zeitnaher antworten kann. ;-)
And it is in Umbriel’s shadow that a great adventure begins, and a group of unlikely heroes meet. A legendary prince with a secret. A spy on the trail of a vast conspiracy. A mage obsessed with his desire for revenge. And Annaig, a young girl in whose hands the fate of Tamriel may rest…
Am 24. November ist es soweit. Ich hoffe ja wirklich, dass dies ein gutes Buch wird, bis jetzt hört sich aber doch sehr nach “gewöhnlicher” Fantasy an. (via Pagan)
Darum lese ich so gerne englische Blogs. Ein großartiger, cleverer, inspirierender Artikel. And once again I am reminded why I love Jack’s blog. This is a beautifully thought out, written and designed post.
Langsam wird es mal wieder Zeit, für ein bisschen dem verregneten Deutschland zu entfliehen. Diesmal aber nicht so lange wie Kanada, nur drei Wochen konventioneller Urlaub in Kroatien. Als Abschiedsgeschenk gibt es einen kleinen Screenshot von Eleyon – das Projekt lebt noch, und wächst. Im Urlaub werde ich viel an der Story von Eleyon arbeiten, mit dem großartigen Programm ”Scrivener”, aber dazu später mehr. Bis dann. Ihr seid super.
Es tut immer wieder gut, daran erinnert zu werden, dass unser Medium ebenso Kunst ist wie die anderen. Passage ist ein großartiges, nur fünf Minuten langes Spiel über das Leben, nachdenklich und wunderschön. Eine Empfehlung. Lässt sich auch gut auf dem iPod touch spielen.
Ausgezeichnet, wie gewohnt. Die Weltenwanderung scheint eine wirklich große Rolle zu spielen. Stilvoll umgesetzt, interessante Musik, und soll noch dieses Jahr kommen. Da freut man sich doch jetzt schon. (via @AdashWIP)
Eine Online-Sitcom über eine WoW-Gilde, die sich zum ersten Mail im Real Life trifft? Besser und lustiger kann man sich in der Sommerpause doch kaum beschäftigen.
Wenn man für eine längere Zeit dem endlosen Medien– und Geschichtenstrom unserer Zeit ausgesetzt ist, beginnt man unweigerlich, Muster zu erkennen. Manche Plots kommen einem geradezu absurd voraussagbar vor, manche Charaktere hat man irgendwie schon einmal gesehen. Ein vages Gefühl des Wiedererkennens greift um sich.
TVTropes.org, eine Seite, die in den letzten Tagen einen bedenklichen Teil meiner Freizeit in Anspruch genommen hat1, ist eine Manifestation dieses Gefühls. Die Grundmuster und Archetypen der Geschichten, denen wir ständig begegnen, sind dort aufgelistet. Ideen werden dort analysiert, verallgemeinert und einem Grundtyp, einem “Trope”2 zugeordnet. Das Ergebnis ist eine gigantische Bibliothek der Grundzutaten und Tricks, denen sich Geschichtenerzähler immer wieder bedienen. Ein Objekt, das eigentlich nur dazu dient, den Plot voranzutreiben? Nennt man einen Mac Guffin. Dumbledore3, Gandalf und Obi-Wan4? Alle drei Cool Old Guys und Old Masters. Ein Plan, den der Oberböse so geschickt aufgestellt hat, dass er in jedem Fall gewinnt? Ein Xanatos Gambit.
Vor ein oder zwei Jahren bin ich schon einmal über diese Seite gestolpert. Damals habe ich weder den Namen, noch den Inhalt des Gelesenen behalten, aber an ein Gefühl erinnere ich mich noch: Grauen. All meine so neu erscheinenden Ideen derart offensichtlich einer Kategorie zuzuordnen? All die Konzepte in irgendeiner Weise schonmal dagewesen? Waren die Filme, die ich liebte, die Bücher, mit denen ich so viele Stunden zugebracht hatte, einfach nur endlose Wiederholungen der immer gleichen Muster? Und würde Eleyon genauso sein, langweilig, klischeehaft, ohne eigene Identität?
Vielleicht nicht vollständig, aber das Wiederkehren gewisser Elemente und Muster ist kaum zu vermeiden. Doch die Tatsache, dass eine Idee einem Muster zugeordnet werden kann, muss noch nicht heißen, dass sie schlecht oder unoriginell ist. Es ist einfach, Geschichten so zu verallgemeinern, dass sie unter einen gemeinsamen Oberbegriff passen. Dabei werden nur die Gemeinsamkeiten mit anderen Geschichten beachtet, die Individualität, die Details, die Dekoration einer Geschichte werden zugunsten einer Klassifizierung nicht beachtet.
Supercomputer, die dem Wahnsinn verfallen, Abenteuerarchäologen, die in Tempeln längst verlorener Zivilisationen nach Schätzen jagen, verrückte Wissenschaftler, die nach der Weltherrschaft streben, all diese Elemente, oder Tropes, kennen und schätzen wir. Sie sind die Quintessenz aus tausenden Charakteren, ihr gemeinsamer Kern, dem jede Individualität abgeht. Wird dieser Kern ohne Ironie, ohne Änderung einfach übernommen, ist dies einfaches, langweiliges Klischee. Ohne Hintergrund, ohne Motivation, ohne Identität bleibt ein Charakter auf ein Klischee reduziert, er wird zum leblosen, austauschbaren Abziehbild. Was zählt, sind die Details, die Eigenheiten, die Ausgestaltung eines Charakters, die Dinge, die ihn von seinem Grundtyp abheben. Das gilt natürlich nicht nur für Charaktere, auch andere Teile eines Werkes lassen sich verallgemeinern, auch bei ihnen kommt es auf die Details an.
Die Elder Scrolls Reihe und der Witcher sind im Kern beide in einem Mitteleuropäischen Fantasy-Mittelalter angesiedelt, doch niemand würde sie als gleich bezeichnen. Sie unterscheiden sich in vielen kleinen Dingen, doch auf unterster Ebene spielen sie in einer ähnlichen, größtenteils technikfreien, feudalen Welt.5
Niemanden stört das, so funktioniert Fantasy nun mal. LordKain hatte durchaus recht mit seiner Aussage, es sei “kaum möglich heute noch etwas vollkommen Neues aus Story-Sicht zu erstellen” (Quelle). Was wirklich zählt ist, mit den verschiedensten Einflüssen umzugehen, sie zu vermengen, eigene Ideen hinzuzufügen und daraus ein zusammenhängendes, inspirierendes Ganzes zu machen. Egal, wenn irgendetwas schonmal da gewesen ist, wenn sich etwas unter einem “Trope” einsortieren lässt. Nur das Ergebnis zählt. Es hat keinen Sinn, sich krampfhaft zu bemühen, keinem bekannten Muster zu entsprechen. Sich vor der Katalogisierung seiner Idee zu fürchten ist reine Zeitverschwendung, die zudem noch ganz schön demoralisiert. Alten Ideen ein neues Gesicht geben, sie mit anderen Ideen zu verbinden, eigene Denkweisen und Ansichten in das Geflecht einzuweben, das ist der wahre Verdienst eines jeden Story-Schreibers. Keine Angst, wenn es schonmal da war. Ihr steht auf den Schultern von Giganten.
Abseits vom Hauptquest komplexe Nebenquests zu veröffentlichen halte ich für ein sehr interessantes Konzept, das der Welt von Adash noch mehr Tiefe verleiht. Im Sommerloch ist so einen Ankündigung gleich doppelt willkommen… (via Pagan)
Detailreiche und mit Liebe gebaute Städte, die dazu noch mit Quests gefüllt werden sollen, machen doch immer wieder Freude. Ein Projekt, das man auf jeden Fall im Auge behalten sollte. [via Pagan]
Hi, I'm Marcel. This is where I put stuff on the internet. You can follow me on Twitter, or read the about page (if you're into that sort of thing).