Lumenlog.

Category: Design

2012

octolog theme

A quick announcement for people interested in using this blog's theme: I've built a slightly more... forkeable version of the "octolog" theme. The site name is no longer hard-coded into the templates, my Mint tracking code is no longer in the header, there's less site-specific assorted crap, that sort of thing. The readme also contains actually useful information now. That's a change. Take a closer look here, and have fun.

2011

Our Choice

Das erste "Multimedia-Buch" das mir wirklich gut gefällt. Ich bin gerade erst mit dem zweiten Kapitel fertig, aber beeindruckt von der Qualität des Interaktionsdesigns, der Typographie, den Bildern und dem Konzept. Inhalt? Interessant, bis jetzt wenig wirklich neues, aber gut und eindringlich formuliert. The first interactive, multi-media book that I like. The interaction design is stunningly well done, the typography is more than bearable, the combination of text, pictures, videos and infographics works and above all, it's actually fun to read. The content? Good so far, nothing particularly new. The subject is as important as ever.

2010

The Desk

Eine kurze Dokumentation über Schreibtische, und ihre Bedeutung für kreative Arbeit. A short documentary on desks and their meaning to the creative process.

Mimeo in the Tumbleverse

Shaun Inman berichtet über seine Fortschritte bei der Entwicklung von "Mimeo and the Kleptonus King". Shaun Inman reporting on the progress of "Mimeo and the Kleptonus King".

Layer by Layer

Mehr zum Thema Layer Tennis: die beiden Spieler des letzten Matches, Nicholas Felton und Khoi Vinh, erklären ihre Spielzüge.

Layer Tennis

In vier Stunden geht's wieder los. Es ist schwer, dieses Spiel zu erklären, das keines ist. Uns bleibt nur die Rolle des Zuschauers, der zwei Designer dabei beobachtet, wie sie abwechselnd Bilder erschaffen, die mit den Motiven des jeweils anderen spielen, sie verzerren und sich zu eigen machen... es ist unglaublich faszinierend, zwei Menschen dabei zuzusehen, wie sie sich auf einer derart abstrakten Ebene duellieren. Man muss es gesehen haben, um es zu verstehen.

SublimeVideo

Ein Videoplayer, der auf HTML 5 basiert, daher kein Flash voraussetzt und auch noch unglaublich gut aussieht. Damit dürfte Flash wirklich auf dem Weg nach draußen sein, was Video angeht. Sublime Video funktioniert in allen modernen Browsern, außer Firefox, da Firefox den h.264 Codec nicht unterstützt. Support für Firefox wird nachgeliefert werden.

iPad

Ich bin zu 80% davon überzeugt, dass es super ist. Wenn ich nicht schon ein Laptop hätte... die Hoffnung von unten hat sich aber nur ein bisschen erfüllt.

2009

TeuxDeux

Eine schöne, datumsbasierte, einfache To-Do App. Genau das Richtige für mich.

Up to Nothing

Your brain instinctively and naturally attempts to build something given whatever world it’s currently in. In a bookstore, with effort, I can shed the somethings of my everyday and find the nothing that I don’t know I’m looking for.

Manchmal muss man einfach abschalten und den Zufall walten lassen.

NaNoDrawMo

Stephen Frank hat den November zum Monat des Zeichnens erklärt, und da Zeichnen zu meinen eher vernachlässigten Hobbies gehört, mache ich doch gerne mit. In den 30 Tagen des Oktobers sollen 50 Zeichnungen entstehen... ob ich das wohl schaffe... meine Versuche könnt ihr hier verfolgen.

Candygram

Candygrams are odes to candy by guest authors during the month of October.

Großartig. Die haben mich direkt dazu inspiriert, Süßigkeiten kaufen zu gehen...

Canabalt

Ein in künstlerischer Pixelgrafik gehaltenes Spiel, bei dem man als Anzug tragender Mann hüpfend über die Dächer einer Stadt vor einer ständig im Hintergrund ablaufenden Alien-Invasion flieht. Die iPhone-Version ist exzellent, gelinkt habe ich zur Flash-Version.

30 Minutes a Day

Darum lese ich so gerne englische Blogs. Ein großartiger, cleverer, inspirierender Artikel. And once again I am reminded why I love Jack's blog. This is a beautifully thought out, written and designed post.

Passage - Ein Kunstspiel

Es tut immer wieder gut, daran erinnert zu werden, dass unser Medium ebenso Kunst ist wie die anderen. Passage ist ein großartiges, nur fünf Minuten langes Spiel über das Leben, nachdenklich und wunderschön. Eine Empfehlung. Lässt sich auch gut auf dem iPod touch spielen.

Launch: Fever

Ein Web-basierter, unverschämt eleganter Feedreader, der Artikel nach Wichtigkeit sortiert. Die Webseite an sich ist so schön, dass man eigentlich aus Prinzip die 30$ (20€) bezahlen möchte.

World Builder

Ein wunderschönes, nachdenkliches, philosophisches Video über einen Mann, der in einer holografischen Umgebung ein Welt baut — für die Frau, die er liebt. Sehr romantisch, sehr gut animiert und generell wundervoll.

(Dank an Trebron.)

Shortwave - Schnelle Suche für alle Browser

Shortwave ist ein Bookmarklet, das man sich in die Lesezeichenleiste seines Browsers zieht und das verschiedene Suchfunktionen bereitstellt. Suchen in Google, auf Twitter, in Flickr, auf YouTube, in der IMDB, bei Amazon... Doch damit nicht genug, man kann Shortwave auch einfach um neue Kommandos erweitern. Wenn man dem Shortwave jetzt noch einen Shortcut zuweist... perfekt. Uns es funktioniert in jedem Browser. Awesome.

2008

Review: 280 Slides

. Und jetzt kommt das Besondere daran: die Software ist online. Bevor ihr weiterlest, schaut auch das Bild rechts an. Ist das eine "richtige" Anwenung, oder online? Man glaubt es kaum, aber dieses Programm ist nicht installiert, es wird mit JavaScript innerhalb des Browsers dargestellt. Das hat seine Vorteile, allerdings auch ein paar Probleme. So fehlt zum Beispiel der Rechtsklick. Wobei dieser auf dem Mac auch eher selten verwendet wird... aber zu den Nachteilen später mehr, machen wir erstmal einen kleinen Rundgang.

Schon beim ersten Starten von 280 Slides fällt das aufgeräumte und durchdachte Interface auf. Keine überflüssigen Symbole oder Toolbars erschweren die Übersicht, nur wirklich benötigte Buttons sind sichtbar. Natürlich, diese Vereinfachung lebt auch davon, dass Features weggelassen werden. 280 Slides will ja auch nicht den Profi-User ansprechen, der sämtliche Einstellmöglichkeiten seines Präsentationsprogramms kennt und auch nutzt. Für Leute wie mich, die nur eine Handvoll Präsentationen pro Jahr machen müssen, ist es dagegen genau das Richtige. Beginnen wir damit, eine Präsentation zu erstellen.

[caption id="attachment_216" align="alignleft" width="400" caption="Themes auswählen"]Themes auswählen[/caption]

Begrüßt werden wir mit der Auswahl des "Themes" der Präsentation. 280 Slides stellt hier eine Handvoll zur Verfügung, von dem Weltraum-Hintergrund über einfache Farben bis hin zu Wolkenmustern oder Stadtfotos. Diese Themes lassen sich jedoch nicht mehr anpassen (man kann eine Präsentation aber auf ein anderes umstellen), so dass man sich mit dem Standard-Aussehen zufriedengeben muss. Allerdings sollten sie für die allermeisten Fälle genügen, Schwarz und Weiß sind ja neutral genug.

[caption id="attachment_221" align="alignright" width="400" caption="Bearbeitung von Textfeldern"]Bearbeitung von Textfeldern[/caption]

Nun können wir damit beginnen, unsere Präsentation zu bearbeiten. Erst einen Titel einfügen, dann Text eingeben. Dies geht wie gewohnt per Doppelklick auf die vorgefertigten Textfelder, die sich selbstverständlich auch jederzeit in der Größe verändern lassen. Keine Umgewöhnung von anderen Programmen ist notwendig, alles funktioniert ähnlich. Neue Folien werden einfach über den Button links oben hinzugefügt, gelöscht und dupliziert ebenso. Die Bearbeitung der einzelnen Folien erfolgt, wie man es erwarten würde, über die Buttons in der großen Leiste oben. Bei Fotos und Videos kommt dann eines der Probleme einer Online-Anwendung (oder "Webapp") zum Tragen. Denn die Mediendateien müssten erst auf den Server von 280 Slides hochgeladen werden, was bei Videos bestimmt Zeit beansprucht. Die Video-Funktion habe ich deshalb auch nicht getestet. Zudem brauche ich sie einfach nicht, für Videos verlasse ich eben kurz die Präsentation. Die "Shape"-Funktion erlaubt das Zeichnen von Pfeilen, Wolken und anderen Formen, die man eventuell in seiner Präsentation verwenden möchte. Zusätzlich besitzt 280 Slides eine "Undo"-Funktion, die mit den Pfeilen oben oder durch cmd+Z bzw. Strg+Z ausgelöst werden kann. Bei Webapps ist dieses von Desktop-Applikationen gewohnte Feature nicht unbedingt Standard. Auf jeden Fall ist es sehr nützlich, wenn man versehentlich etwas kaputt gemacht hat...

Hat man nun seine Arbeit getan und möchte endlich seinen Vortrag halten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen kann man innerhalb von 280 Slides einfach den "Present"-Button drücken und anfangen, oder die Präsentation in verschiedenste Formate exportieren. Die eingebaute Präsentationsfunktion ist für eilige Fälle recht nützlich, lässt sich aber meines Wissens nicht dazu überreden, im Vollbild darzustellen, was einen wirklichen Gebrauch doch etwas erschwert. Aber man kann ja exportieren. Und zwar in die PowerPoint-Formate .ppt und .pptx, das Open Document Format .odp und, was auch sehr nützlich ist, einfaches .pdf. Vor allem, wenn auf dem Computer, mit dem man schließlich vorträgt, kein Präsentationsprogramm installiert ist, lässt sich der (beinahe) überall installierte PDF-Viewer als Notfallersatz verwenden. Die Datei lässt jedoch gerne mal eine halbe bis ganze Minute auf sich warten, da sie von den 280 Slides-Servern erst zusammengebaut werden muss. Die resultierenden Dateien sind meiner Erfahrung nach von guter Qualität und lassen sich ohne Probleme überall verwenden.

Damit beenden wir den kleinen Rundgang und kehren uns der etwas übergeordneteren Bewertung zu. Allgemein beeindruckt 280 Slides mit seinem ausgesprochen aufgeräumten Interface, das nicht von der Arbeit ablenkt. Die wenigen Buttons sind sinnvoll sortiert und tun genau das, was sie sollten. Beeindruckend ist auch, dass 280 Slides kaum von einem Desktop-Programm zu unterscheiden ist, sogar besser aussieht. Es gibt keine Ungereimtheiten oder Darstellungsfehler, einzig eine kurze Ladezeit, wenn etwas geladen wird, erinnert an die Internetverbindung, die eben doch eine Sekunder für ein paar Bilder braucht. Geladen wird aber nur, wenn etwas neues dargestellt werden muss, danach sind die Daten zwischengespeichert und sofort abrufbar. Die Arbeit geht flüssig und schnell von der Hand, es trat bis jetzt bei mir nur ein Absturz auf. Wenn man (zur Sicherheit) häufig sichert, sollten sich keine Probleme ergeben.

Allerdings besitzt 280 Slides auch ein paar negative Punkte. So reagieren, unerklärlicherweise, die Pfeiltasten und die "Backspace"-Taste bei mir immer doppelt. Will man einen Buchstaben löschen, verschwinden zwei. Möchte man einen Buchstaben nach links springen, landet man zwei Zeichen davor. Der Grund dafür ist mir vollkommen unklar. Nervig ist es trotzdem, wenn auch in Maßen. Es stiftet immense Verwirrung, wenn man sich bei der Korrektur vertippt, löscht, dann ein Zeichen zu viel gelöscht hat und man nach einigen Sekunden hektischen Geklappers versteht, dass man gerade einen ganzen Absatz auf diese Weise gelöscht hat. Eins vor, zwei zurück... Allerdings tritt dieses Problem nur in Fluid (einem speziellen Mac-Browser, der gerne für Webapps genutzt wird) auf. Firefox hat den Bug nicht. Hoffentlich werden die Entwickler dies bald beheben. (Update: Auf meine Nachricht hat einer der Entwickler sehr freundlich geantwortet, dass an dem Problem gearbeitet wird. Auch tritt das Problem nicht, wie vorher behauptet, auch in Safari auf. Nur in Fluid.)

[caption id="attachment_224" align="alignleft" width="400" caption="Mehrere, nacheinander erscheinende Punkte"]Mehrere, nacheinander erscheinende Punkte[/caption]

Auch gibt es, soweit ich es entdecken konnte, keine Unterstützung für Animationen. Möchte man daher Punkte, die nacheinander erscheinen, so muss man die Folie duplizieren und jeweils einen Punkt löschen, so dass sie nacheinander auftauchen. Das ist recht unkomfortabel, wenn sich irgendetwas ändert, darf man alle Folien wieder anpassen... Damit geht natürlich auch der Lacheffekt einer albernen Animation verloren. Aber, ernsthaft, dieser Effekt nutzt sich auch sehr schnell ab. Trotzdem wären Animationen ein großes Wunschfeature. Die Entwickler von 280 North wissen das auch und arbeiten daran.

Fazit: 280 Slides ist eine sehr polierte, aufgeräumte Anwendung, die für den gewöhnlichen Anwender ausreichende Features besitzt. Ein großer Vorteil ist, dass man 280 Slides nicht installieren oder gar kaufen muss, sondern einfach nur eine Adresse in seinen Browser eintippt und anfangen kann. Eine Anmeldung ist zum Speichern von Daten erforderlich, ist aber kostenlos und spamfrei. Die Anwendung ist einfach zu bedienen, wobei allerdings das Einfügen von Bildern etwas Zeit in Anspruch nimmt. Abschließend kann ich 280 Slides nur empfehlen, für mich ist das eine bessere, vor allem hübschere Alternative zu PowerPoint und Open Office (bzw. NeoOffice).

Nun, was denkt ihr? Sollte man lieber alles auf seinem eigenen Computer behalten? Alles online haben? Mischen? Gibt es noch Fragen? Da unten ist ein Kommentarfeld, nutzt es.

Tür #4

Draußen wird es kalt, doch eigentlich sehnen wir und doch alle nach Sonne und Wasser. Heute begeben wir uns daher in den Hafen von Sydney.

 

Da wird einem doch richtig warm!

Oh. You made it all the way down here. Congratulations, you seem to be liking this so far. :) Time to get acquainted. I'm Marcel, this is where I put stuff on the internet. You can follow me on Twitter, read the about page (if you're into that sort of thing) or just explore this blog. Have fun & thanks for stopping by!

Du hast es bis hier unten geschafft. Bravo, irgendwas mache ich wohl richtig. ;) Ich bin übrigens Marcel, hier schreibe ich über Sachen, die ich interessant finde. Du kannst mir auch auf Twitter folgen, oder mir beim Retinacast dabei zuhören, wie ich mich mit anderen über Serien unterhalte. Oder dich einfach weiter umschauen. Viel Spaß!

Was ist Flattr?