Lumenlog.

Der Adventskalender.

Nun, da der Dezember da ist, lange Nächte beginnen, wird es wieder Zeit, jeden Tag eine Tür zu öffnen. Ein Adventskalender… wir wollen uns ja nicht vorwerfen lassen, das Internet lasse alte Bräuche verkümmern…

Daher bekommt das Lumenlog nun einen Adventskalender. Wie ich auch schon in der passenden Sektion schreibe, gibt es dort jeden Tag eine kleine Überraschung, einen Link, ein Zitat, ein Bild…-irgendetwas Schönes, manchmal auch nützliches. Viel Spaß.

Um die Startseite frei zu lassen, werden die Posts für die einzelnen Tage nicht hier angezeigt. Um sie zu sehen, müsst ihr rechts auf die Schriftrolle klicken. 

Eine schöne Adventszeit wünscht das Lumenlog. :)

 

Haltet ihr das für eine blöde Idee? Funktioniert die Technik bei euch? Kommentiert doch mal! ;)

Tür #1

Weihnachten naht, erste Schneeflocken fallen. Man wird sentimental… und beginnt, seinen Adventskalender anzugreifen. Und damit auch hier diese Tradition gewahrt bleibt, bekommt das Lumenlog auch einen. Jeden Tag einen kleinen Link, irgendetwas, das Freude bereitet.

Heute von meinem Lieblingswebcomic ein Beitrag. xkcd.com, so heißt er. Ein etwas eigentümlicher Humor, auf Englisch, aber meistens ziemlich lustig.

Willkommen!

Hallo. Herzlich Willkommen zum Lumenlog. Euer Geschenk zum ersten Advent, sozusagen.

Es freut mich, dass du den Weg hierher gefunden hast. Hoffentlich hast du Spaß dabei, die Artikel zu lesen.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle kurz erklären, was das hier ist.

Das hier ist das Lumenlog, ein Blog, das sich mit Modding für Oblivion (und Morrowind) und Technik beschäftigt. Wir wollen hier aber keine Newsseite sein, diese Aufgabe erfüllen schon Andere, wie TES.info oder PlanetOblivion ausgesprochen gut.

Wir werden uns mehr darauf konzentrieren, längere Artikel zu schreiben, Modder zu interviewen, Mods zu testen, Tutorials zu schreiben. Insgesamt könnt ihr ungefähr einen oder zwei Posts in der Woche erwarten.

So, genug davon. Wenn euch gefällt, was ihr hier lest, könnt ihr gerne unseren Feed abonnieren oder auch ein Banner in eure Signatur einbauen.

Obwohl ich schon recht lange an dieser Seite fummele, könnte an der einen oder anderen Ecke noch etwas kaputt sein. Bitte informiert mich entweder per Mail an marcel //at-Zeichen// lumenpage //punkt// com oder hinterlasse einfach ein Kommentar zu diesem Post.

Nochmals viel Spaß und einen schönen ersten Advent.

Trebron. Ein Interview

Hinweis: Aus mir unbekannten Gründen sind die Bilder, die bei diesem Artikel dabei waren, verloren gegangen. Tut mir leid.

Trebron. Ganz unbekannt dürfte er den Meisten nicht sein, ist er doch einer der Haupt-Modder des Ordens. Zudem ist er auch in der Community ziemlich aktiv und besticht dort durch seine Freundlichkeit und Hilfebereitschaft. Ein rundum kuhler Modding-Kollege also. Mit ihm beginnt die offene Interviewserie hier im Lumenlog. In loser Reihenfolge werden hier bekannte (oder auch nicht so bekannte) Modder (vermutlich meistens für Oblivion) ausgefragt. Die folgenden Interviews werden auch angekündigt werden, so dass ihr noch Zeit habt, Fragen zu stellen. Nun, lasst und beginnen!

Stell’ dich doch mal kurz vor. Wir kennen dich nicht, was machst du denn so?

Im Moment baue ich gerade einen Tresor. (lacht) Generell bin ich beim Orden beschäftigt, die Landschaftgestaltung und Interiors mache ich. Außerdem bin ich noch mit Nifskope-Zaubereien beschäftigt und baue damit Sachen, weil ich Blender ziemlich unübersichtlich finde und mit NifSkope mittlerweile schon recht gute 3-D-Sachen bauen kann. Aus vorhandenen Sachen, wie zum Beispiel den Tresor, den ich gerade baue.

Was würdest du Modding-Anfängern raten? Was kann man so am meisten falsch machen?

Wenn man wirklich Lust auf Modden hat, sollte man sich erstmal ins CS einarbeiten, bevor man irgendwie anfängt. Und eifrig die Tutorials durchmachen, da gibt’s ja genügend. Und andere Mods anschauen und Ideen sammeln, was die so gebaut haben. Und daraus ein eigenes Projekt entwickeln.

Und generell, was für Vorgehensweisen findest du wichtig?

Natürlich immer darauf achten, das Snap To Grid und Snap To Angel angeschaltet sind, denn das vereinfacht das Ganze ungemein. Die Gegenstände ploppen dann richtig schön zusammen. Als ich zum Beispiel eine Treppe gebaut habe, damals bei Quelldorf, da kannte ich Snap To Grid noch nicht.

Und wenn die Objekte nicht im rechten Winkel zur Landschaft reinpassen, dann muss man sie eben erst zusammenfügen und dann drehen. Das heißt also, man baut sich erst die Sachen zusammen, eine Mauer zum Beispiel und dann dreht man sich die gesamte Mauer so hin, wie man sich haben möchte. Denn die Teile schnappen bei „ungerade“ Winkeln nicht mehr richtig zusammen.

Was ist deine Lieblingsquestmod?

Unterwegs in Sachen Ayleiden. Eine sehr schön umgesetzte Questidee. 

Und welche Mod würdest du am Liebsten jetzt sofort spielen können?

Adash! Adash Teil Zwei, da bin ich noch nicht dazu gekommen, und den Orden natürlich. (lacht) Nehrim natürlich auch.

Welchen Modder findest du besonders gut?

Oh, da gibt es ja ziemlich viele. LordKain, weil er ziemlich viel alleine macht, und auch ein großes Potential hat. Und ein ziemlich großes Durchhaltevermögen. 

Aber es gibt ja nach so viel mehr, Ryan muss man nennen, Rung, es gibt so viele.

Inwiefern beeinflusst dein Hobby denn dein Real Life?

Wenn ich ein Bild habe, ertappe ich mich manchmal dabei, wie ich die Shifttaste drücke, weil ich denke, ich könnte das dann so bewegen. 

Wo würdest du sagen, liegen deine Stärken als Modder? Und wo deine Schwächen?

Besonders gut Landschaftsgestaltung und Interior-Gestaltung, was mir gar nicht liegt ist Scripten oder die AI, oder Queststages, das ist nicht mein Ding.

Was würdest du als deine beste Arbeit bezeichnen? Was gefällt dir am besten?

Naja, weils das Erstlingswerk ist, logischerweise Quelldorf (Link zu PlanetOblivion), aber, im Moment beim Orden das Minental, weil das extrem schwierig war, das mit dem Eis und dem Schnee zu gestalten.

Wenn du ein Team aus allen guten Moddern der Community zusammenstellen könntest und einen Sponsor mit ungebegrenzten Geldmitteln hättest, was würdest du tun? Und warum?

The Elder Scrolls VI. Weil dabei eine extrem gute Landschaft herauskäme, und tolle Interiors. Weil Haldor bestimmt eine tolle Story dazu schreiben würde, die nie fertig wird. (lacht) 

Das würde bestimmt ein tolles Projekt bei rauskommen.

Grafisch könnte man da bestimmt ziemlich was machen, denn bis das fertig wäre… da wären die Computer richtig flott.

Könntest du dir vorstellen, dass dir auch ein Beruf in der Spieleinsdustrie gefallen hätte? Oder sollte Modden lieber ein Hobby bleiben?

Da hätte ich mir schon was vorstellen können. Leveldesigner ist bestimmt ein ziemlich interessanter Beruf.

Gab’s das damals überhaupt schon? (lacht)

Als ich meine Lehre gemacht habe, eher weniger, da war Spielen am Computer nicht so wichtig. Aber es wäre cool gewesen.

Könntest du dir jetzt noch vorstellen, den Beruf zu wechseln?

Nein, das ist jetzt zu spät. Da fehlt mir das ganze Grundwissen. Das klappt nicht. Als Modder kriegst du eigentlich auch keine Karriere hin.

Es gibt da ja einige Teams, die dann aufgekauf wurden. Battlfield 2 war glaube ich auch erst eine Mod. 

Oder Portal.

Hast du ein Lieblingsobjekt oder eine Textur im CS, etwas, das du richtig gerne einsetzt?

Die Inkwell. Die ist so unwahrscheinlich vielseitig. Am kann sie als alles mögliche verwenden, als Knopf, als Drehregeller… Oder als Okular für ein Fernrohr. Das ist einfach nur genial, das Teil. 

Diese Öffnung oben, da kann man reingucken, da hat man auf der anderen Seite das Okular. Und jetzt benutze ich das hier als Zahleinstellungsrad für den Tresor. Unten auf dem Boden, da ist doch so eine Art Stern drauf, das sind dann die Zahlenstriche.

Was spielst du denn abgesehen von Oblivion noch so? Kommst du überhaupt zum Spielen?

Eher wenig. Ich bin eher so der Strategiespiel-Fan. Die Gilde, Stronghold Legends, die Anno-Reihe, die Siedler-Reihe. Das sind so meine Spiele.

Wo glaubst du, spielt TES V und wie wird es? Wird Beth es verbocken?

Morrowind haben sie gut hinbekommen, Oblivion ist auch gut geworden, ich denke schon, dass sie das schon wieder schaukeln werden. Wo es spielt? Mehr Eis vielleicht, etwas nördlicher? Skyrim wäre natürlich nicht schlecht. Sumerset aber auch nicht. 

Würdest du dafür auch wieder modden?

Klar! Jetzt wo ich erstmal Blut geleckt habe. Bei Morrowind habe ich es ja nicht sehr weit gebracht, nur eine kleine Burg bei Balmora selber gebaut, für mich. Das war nicht sehr weit fortgeschritten, das ganze.

Auf eine Mod für TES V freue ich mich schon. Trebron, danke für das Gespräch. Viel Spaß noch beim Modding!

Danke sehr. Kein Problem, auch dir viel Spaß.

Welche Fragen hätte ich noch stellen sollen? Trebron hat sich leichtsinnigerweise bereit erklärt, an einem Nachfolgeinterview teilzunehmen…

Review: Unfathomed Tower

Es gibt Hausmods, und es gibt Hausmods. Manche sind nur Fingerübungen angehender Modder, einfache Häuser ohne große Besonderheiten. 

Und dann gibt es die Hausmods, die man fast als Kunstwerke bezeichnen kann. Kleinode des Modding-Handwerks, die ihresgleichen suchen. Beispiele perfekt umgesetzter, einzigartiger Ideen. Viele fallen in diese Kategorie, und eine werde ich heute vorstellen. Den Unfathomed Tower von trollf, den man sonst eher von seiner großartigen Screenshotgallerie oder dem Loading-Screen-Replacer kennt.

Eigentlich ist der „Unergründliche Turm“ eine einfache Sache. Ein umtexturierter Oblivion-Turm, der oben offen ist und innen ein spartanisches Heim beherbergt. Keine Luxusherberge für müde Helden, kein featurebeladenes Landhaus. Eher ein Wind und Wetter ausgesetzter Unterschlupf. Was diese Mod so besonders macht, ist ihre von liebevollen Details und handwerklicher Perfektion geprägte Umsetzung.

Der Ausblick vom Turm. Links kann man auch schön die Textur sehen.Der Ausblick vom Turm. Links kann man auch schön die Textur sehen.

Allein schon ein Blick auf den Turm offenbart den Grafikstil dieses Hauses: realistisch und detailreich, mit eher gedeckteren Farben. Man sieht dem Turm, der zugleich äußere wie innere Form der Mod bestimmt, seine ursprüngliche Herkunft aus den Ebenen von Oblivion kaum noch an, so sehr wurde er retexturiert. Das düstere Schwarz ist einer steinernen, in verwittertem Grau gehaltenen, sehr hoch aufgelösten Textur gewichen. Der Hinweg zum Turm in der Nähe von Bruma erweist sich als spannend. Nach einer Wanderung durch die Wildnis finden wir einen Pfad hinauf. Wir folgen dem aus Baumstämmen und Steinen gebildeten Pfad den steilen Hügel hinauf, auf dem der Turm wie ein Wächter trohnt. Hier zeigt sich ein weiteres beherrschendes Thema dieses Hauses: Natur. Doch dazu später mehr.

Der Wohnraum bei Tag.Der Wohnraum bei Tag.

Endlich, keuchend erreichen wir den Gipfel und treten durch ein steinernes, knirschendes Portal ein.  Uns empfängt die behagliche, mit schäbigen Lower Class-Möbeln ausgestattete Wohnebene des Turmes. Die vielen Pflanzen machen klar, dass dies kein herkömmliches Haus ist, das klar in Exterior und Interior unterteilt ist. Vielmehr lebt man hier draußen und drinnen zugleich. Man hat zwar ein Dach über dem Kopf, aber der Einfluss der Natur und des Wetters ist nicht zu übersehen. Durch Löcher im Boden wachsen Farne, an allen Ecken und Enden findet man Blumen und Pilze. Eben diese üppige, überquellende Bepflanzung bilden einen wesentlichen Teil der einzigartigen Atmosphäre dieser Hausmod. Besonders faszinierend fand ich persönlich die Winkel des Turmes, die ich etwas ungeschickt „Naturecken“ nenne.

Eine dieser "Naturecken", erhellt durch eine Kerze.Eine dieser "Naturecken", erhellt durch eine Kerze.

Eigentlich eine ganz einfache Sache, diese Ecken. Dort liegen ein paar Steine und Felsbrocken, die mit einer Erdtextur überzogen sind. Es wachsen dort Pilze, Farne, ein paar Morning Glorys. Zusammen bilden sie ein Bild des Wachstums, der feucht-moosigen Sumpfvegetation. Und doch machen sie den Turm zu etwas ganz Besonderem.

Die Arbeitsecke mit der Tamrielkarte. West-Tamriel, um genau zu sein.Die Arbeitsecke mit der Tamrielkarte. West-Tamriel, um genau zu sein.

Doch nun genug davon. Machen wir einen kleinen Rundgang durch den Turm. Wir finden hier, auf der unteren Ebene einen kleinen Arbeitsbereich, einen Esstisch und ein kleines Bett. Sehr minimal, aber trotzdem gemütlich. Viele kleine Details machen es hier wohnlich.

So liegt zum Beispiel auf einem Beistelltisch im Arbeitsbereich eine Karte von Tamriel. Und natürlich eine Schreibfeder und ein Tintenfass. Kleine Details, die aber irgendwie im Gedächtnis bleiben.

Die Essecke, gemütlich beleuchtet und mit einer "Naturecke" dahinter.

Beleuchtet wird das Ganze von gemütlich warmen Kerzen und Feuern, die man auch einfach aus und anschalten kann. Tagsüber sorgen sie allerdings in Verbindung mit dem Tageslicht für eine etwas überstrahlende Beleuchtung. Aber ich mag sowieso eher die Nacht, oder die Morgen- und Abenddämmerung, da sieht alles noch einen Tick schöner aus.  

Der Blick von unten zur Spitze des Turmes. Man beachte die schöne Textur.

Während des ganzen Erkundungsganges sind uns schon diese Zahnräder im Boden aufgefallen. Nun betätigen wir diesen unauffälligen Schalter an der Wand… und der ganze Boden entpuppt sich als Aufzug. Während der langsamen Fahrt nach oben genießen wir den wunderbaren Ausblick nach oben in den freien Himmel. Eine umtexturierte Wurzel schlingt sich malerisch an der Wand entlang.   Nun erreicht der Aufzug seinen Halt und der Blick fällt auf ein weiteres nettes Detail.

Einer dieser Welkyndsteintöpfe.

Ein Welkynd-Stein in einem (ebenfalls umtexturierten) Topf, garniert mit ein paar Farnen. Auch eigentlich recht einfach, aber sehr atmosphärisch. Aufwärts geht’s, an der Wand entlang. Nach ein paar Umdrehungen landen wir im Obergeschoss, dem Alchemieteil des Turmes. Ein kleiner  Alchemietisch, ein paar Kisten und ein wunderschönes Beet. Und ein Obelisk. Über uns der freie Himmel.

Der Wetterobelisk, malerisch verwittert.[/caption]

Schauen wir uns doch mal den Obelisken etwas genauer an. Er hat Schalter, die das Wetter ändern können. Ein sehr nützliches Feature, man möchte ja nicht unbedingt bei Gewitter in so einem Turm residieren. Das Wetter ändert sich natürlich nicht sofort, sondern wird langsam geändert, mit SetWeather statt ForceWeather. Wie es sich für eine druidisch angehauchte Wohnung gehört. Bei Wetter mit Niederschlag wird dann eine Schwäche der Oblvion-Engine deutlich. Es regnet gnadenlos durch Dächer, Planen und Wände. Leider gibt es keine Möglichkeit, das zu ändern.

Das Beet im Obergeschoss bei schlechtem Wetter. Abermals, malerisch und atmosphärisch.Das Beet im Obergeschoss bei schlechtem Wetter. Abermals, malerisch und atmosphärisch.

Wenn man nun das Wetter ändert, fällt auf, dass sich auch die Beete ändern. Leuchtender Nebel erscheint, Motten anstatt Feuerfliegen schwirren herum… Sehr schön umgesetzt, so dass man das Gefühl hat, wirklich in der sich immer ändernden Natur zu wohnen. Doch nicht nur mit dem Wetter ändert sich die Umgebung, auch ein Tag und Nacht-Wechsel ist eingebaut. So wird der Lichtstrahl, der tagsüber von oben nach unten leuchtet, nachts entfernt. Im Dunkeln gewinnt der Turm nochmals durch die vielen Lichter an Atmosphäre.

Das eher bescheidene Alchemielabor.

Fahren wir fort. Die spartanisch eingerichtete Alchemieecke lässt einen Alchemisten nicht unbedingt vor Freude jubeln, sie ist, wie der Rest des Hauses, eher klein und etwas schäbig gehalten. Eben genau so, wie ein einsamer, in einem abgelegen Turm lebende Held seine bescheidene Wohnung einrichten würde.

Der Blick nach unten. Zugegebenermaßen mit ausgeschalteter Kollision gemacht.

Nachdem wir nun hier oben fertig sind, machen wir uns wieder auf den Weg nach unten, noch einmal den Wohnbereich betrachten. Auf dem Weg nach unten eröffnen sich ganz besondere Ausblicke. Diese leuchtenden Welkynd-Steine sind eine schöne Sache, wirklich. Sie machen einen sehr mystischen Eindruck.

Unten fällt nochmals eine Naturecke auf, die gerade von Nebel umwabert wird und auch einen sehr moosigen Eindruck macht… Es wird wohl Zeit für’s Bett. Und damit endet auch unsere Erkundungsreise durch den “Unergründlichen Turm”.

Fazit: Der Unfathomed Tower ist kein Heim für luxusverwöhnte Helden, sondern ein gemütlicher Unterschlupf für eher naturverbundene Charaktere. Er besitzt wenige der Features, die man von manchen Hausmods gewöhnt ist, macht dies aber durch seine herausragende Atmosphäre und Umsetzung wett. Für Modder sollte er ein Pflichtdownload sein, von dem man viel über Atmosphäre und Naturdarstellung lernen kann.

Sonneaufgang hinter dem Unfathomed Tower.

Und wo kann man ihn nun bekommen? Es steht sowohl für die Englische als auch für die Deutsche Version (perfekt übersetzt von GlasMond) zum Download bereit. Auf der PlanetElderScrolls-Seite sind auch noch ein paar wunderschöne Screenshots von Trollf selbst zu sehen.

Download (EV) bei PES. Download (EV) bei TESNexus. Beide erfordern eine kostenfreie Anmeldung.

Download (DV) bei TES.info.

Wie hat auch dieses Review gefallen? Zu viele Bilder? Findet ihr den Turm auch so schön? Oder ist er euch zu schäbig? Oder zu klein? Wolltet ihr darin wohnen?

Der erste Tag als Switcher

Das MacBook auf meinem Schreibtisch. Endlich!Eine Nahansicht des MacBooksDie Vorderseite mit dem Verschluss.

Gut, da lag es also. New shiny. Aus Aluminium. Klein. Und wunderschön. Apple versteht es wirklich, Hardware zu etwas Besonderem zu machen. Ohne überhaupt an zu sein, machte das MacBook schon den Eindruck, ein paar Jahre zu früh auf dem Markt zu sein. Keine komischen Schrauben, keine metallisch lakierten Logos auf dem Deckel, keine Fugen, kein Plastik. Nur ein Block Aluminium. Mit einem angebissenen “Apple” auf dem Deckel. Kommt einem ein wenig wie eine Requisite aus StarTrek vor.

Nachdem ich die Hardware ausgiebig bewundert hatte, wurde dann der Anschaltknopf gedrückt.

Der nette Anschaltton ertönte und der übliche Einrichtungsvorgang begann. Die Angaben hielten sich ziemlich in Grenzen, hauptsächlich wollte Mac OS X die Nutzerdaten und Netzwerkeinstellungen haben. Außerdem bekam ich noch ein nettes Willkommensvideo zu sehen, bei dem durch den Weltraum geflogen wurde und in allen möglichen Sprachen „Willkommen“ herumschwebte. Sehr eindrucksvoll.

Schon ab dem ersten Augenblick fällt das Display postitiv auf. Es ist unglaublich hell und klar, allerdings wird das mit einem sehr starken Spiegeln des Displays erkauft. Mich persönlich hat das bis jetzt noch nicht gestört, da momentan ja sowieso keine Sonne scheint und die Helligkeit einfach alle Spiegelungen überstrahlt. Im schwarzen Rand dagegen, der das Display umgibt, spiegelt sich so einiges. Das fällt jedoch auch nicht so sehr ins Gewicht, da man sich ja eher auf den Bildschirm konzentriert.

Aber zurück zur Software. Nach den ersten Minuten tauchte dann zum ersten Mal der normale Desktop auf. Ein vollkommen neues Betriebssystem. Huh, dann mal los.

Die Benutzeroberfläche von Mac OS X. Oben die Menüleiste, unten das Dock. Der Hintergrund ist nicht Standard, nein.Die Benutzeroberfläche von Mac OS X. Oben die Menüleiste, unten das Dock. Der Hintergrund ist nicht Standard, nein.

Man hat ja schon vorher das eine oder andere gehört über den Mac. Das spiegelnde Ding da unten, das ist das Dock. Oben ist die Menüleiste, die im Unterschied zu Windows nicht in jedem einzelnen Fenster eines Programms angezeigt wird, sondern sich immer an die momentan im Vordergrund stehende Anwendung anpasst.

Erste Aufgabe: ins Internet gehen, nachdem die Einstellungen bei der Einrichtung wegen fehlendem Netzwerkkabel übersprungen wurden. Also auf die Zahnräder im Dock klicken, dann auf Netzwerk. Die Einstellungen waren schnell vorgenommen, scheiterten aber daran, dass ich vergessen hatte, den Router anzuschalten. Dann ging das aber schnell und einfach von der Hand. Und schon ging’s los mit dem Internet. Safari (der beigelegte Browser) funktionierte sehr gut, dann ließ ich erstmal ein Softwareupdate laufen. Das wollte dann gerne eine Bestätigung mit meinem Admin-Passwort. Interessant. Also läuft hier doch nicht alles direkt mit Admin-Rechten? Hoffentlich ist das ein gutes Sicherheitssystem.  

Gut, dann wurde ein wenig herumgespielt, der Hintergrund geändert, das Dock verkleinert, die Sprache doch wieder auf Deutsch gestellt. Außerdem mache ich mich langsam mit den Gesten auf dem Touchpad bekannt. 

 

Die Tastatur und das große Touchpad.Die Tastatur und das große Touchpad.

Überhaupt, das Touchpad. Ich war immer ein großer Hasser dieser kleinen Dinger, die den Cursor so unkontrolliert herumflitzen lassen. Apple hat mich eines Besseren belehrt. Das Touchpad ist wirklich riesig. Noch habe ich kein Bedürfnis verspürt, eine Maus anzustecken. Doch zurück zu den Gesten.

 

Vier Finger nach unten ziehen, und alle Fenster werden als Übersicht auf dem Bildschirm angezeigt. Meine Lieblingsgeste, die wirklich unglaublich nützlich ist. Und auch bitter nötig, da der Mac keine Taskleiste besitzt. Das Dock zeigt zwar an, welche Programme laufen (die blauen Punkte) und öffnet beim Klick auch das entsprechende Programm, aber um ein bestimmtes Fenster zu finden, ist diese „Exposé“-Funktion wichtig. Was beim Verhalten der Fenster auch noch ins Auge fällt, ist, dass keines der Programme automatisch im Vollbild-Modus startet. Die Programme nehmen sich beim Start immer die Größe, die sie zur Darstellung ihres Inhalts benötigen. Das führt dazu, dass recht schnell eine richtige Masse an hintereinander liegenden Fenster aufläuft.

Was mich auch etwas Zeit zum Verstehen gekostet hat, ist das Verhalten von Programmen, wenn man den roten Knopf in ihrer Titelleiste drückt. Sie schließen nicht, sondern verstecken nur ihr Fenster. Erst die Tastenkombination „cmd+q“ beendet ein Programm wirklich. (Oder ein „Sekundärklick“ auf das Symbol im Dock und dann ein Klick auf Beenden.)

 

Der "Einsaugeffekt". Sehr interessant.

Ein schönes Detail an der Bedienung der Fenster ist das Minimieren. Wie auf dem Screenshot recht schön zu sehen, wird das Fenster animiert ins Dock gesaugt, wo es als kleines Vorschaubildchen stehen bleibt.

 

Nach diesen ersten Verständnisversuchen der neuen Bedienkonzepte kam die erste negative Erfahrung. Der Versuch, von einer externen Festplatte, die mit ext2, dem Linux-Dateisystem, formatiert war, Daten zu kopieren, scheiterte. Leider konnte ich auch keine Mac OS X Treiber finden, nur ein Projekt, dessen letzte Version von 2006 stammte, die dann auch nicht funktionierte. Also musste der USB-Stick verwendet werden. Was dann auch ein paar Stunden in Anspruch nahm. Diese Zeit wurde dann dazu genutzt, die ersten Programme zu installieren. Lustig war der Versuch, Skype zu installieren. Der Server war derart lahm, dass es ungefähr eine Dreiviertelstunde Download-Zeit brauchte, die paar Megabyte auf die Festplatte zu befördern. Unglücklicherweise brach mindestens fünfmal die Internet-Verbindung ein, so dass es mehrere Stunden dauerte, bis endlich Skype installiert war.

Allgemein war die Installation von Programmen sehr einfach. Herunterladen, das *.dmg-Image öffnen (es verhält sich wie eine virtuelle Festplatte und wird auf dem Desktop angezeigt) und das Programm in den Ordner „Programme“ kopieren. Fertig. Natürlich gibt es auch die etwas erweiterte Methode, die einen standardisierten Installer benutzt, bei dem ein bisschen mehr Geklicke notwendig ist, ansonsten war die Installationserfahrung eine sehr positive Überraschung.

Danach wurden ein paar Fotos in iPhoto, mitgelieferte Foto-Verwaltungs-Applikation, importiert, was ausgesprochen einfach war. Einfach Drag&Drop, fertig. Ein wenig Rechnen seitens des MacBooks und schon konnte ich meine Fotos dort sehen. Sogar die Einsortierung in verschiedene Ereignisse nahm iPhoto von selbst vor.

Auch der Musikimport in iTunes war schmerzfrei. Trotz des Mangels an Lautsprecheröffnungen ist der Klang ordentlich laut, wenn auch recht bassarm. Um sich morgens aus dem Bett werfen zu lassen und gelegentlich ein bisschen Musik zu hören reicht es.

Was während der gesamten Benutzung des Betriebssystems auffiel, war die unglaubliche Detailverliebtheit. Fenster poppen nicht einfach auf, sondern sind animiert. Wenn man ein Fenster des Finders (Explorers) schließt, wird es scheinbar zurück in die Festplatte gesaugt, die man angesehen hatte. Zusätzliche Optionen fahren schick animiert aus Titelleisten, bei der Nutzung von Tastaturbefehlen leuchtet immer kurz das passende Menü oben auf, alles wirkt wie aus einem Guss.

Auch der generelle Grafikstil des Betriebssystems gefällt mir außerordentlich gut, viel besser als das etwas bunte XP.

Damit war dann der erste Tag als Mac-Nutzer beendet. Alles in allem eine postive Erfahrung, die nur durch die Schwierigkeiten bei der Dateiübertragung etwas getrübt wurde.

Und nun zu euch. Nutzt ihr Macs? Was haltet ihr von ihnen? Zu teuer? Zu exklusiv? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Hi, I'm Marcel. This is where I put stuff on the internet. You can follow me on Twitter, or read the about page (if you're into that sort of thing).